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Das Wunder des Atems - Teil 2

Jede Atemdisziplin, damit ist das kontrollierte Ein- und Ausatmen gemeint, dient dazu, unsere vitale Kapazität zu erhöhen. Dabei wird das Bewusstwerden der Ausatmung zum wichtigsten Faktor. Beim Atmen ist es so wie überall: Übung macht den Meister. Die Hauptsache ist, die Gewohnheit des bewussten Atmens zu kultivieren.
Atme aus, bevor du etwas Neues beginnst.
Sogar in der Zeit der Rolltreppen und Aufzüge gibt es Stufen, die man erklimmen kann, gewöhnlich unter Keuchen und Stöhnen.
Aber versuche folgendes: Wenn du die ersten zwei Stufen hinaufsteigst, halte die Schulterblätter unten, atme ein. Atme bei den nächsten zwei aus. In dem Rhythmus von
 zwei-ein und zwei-aus, kannst du ganze Treppenfluchten hinaufgehen und oben ankommen, ohne nach Luft zu schnappen. Probier’s doch mal aus :-))
Was geschieht? Indem wir während des Steigens die Atmung rhythmisch beschleunigen, scheiden wir eine große Menge von Kohlendioxid aus und führen dem Körper mehr Sauerstoff zu.
Wenn dich irgendeine Anstrengung außer Atem kommen lässt, gibt es einen einfachen Weg, den Atem wieder zu normalisieren. Atme schneller, hechle für ein paar Sekunden wie ein Hund. Dann atme ein paarmal tief und leicht ein, hechle wieder und nimm ein paar volle Atemzüge. Das wird deinen Atem viel schneller beruhigen, als gewaltsame Anstrengung, normal zu atmen.

Weiter zum Thema “ Das Wunder des Atems “ geht es in meinem nächsten Blockbeitrag.

Namaste, Ornella

© woYoga, Walter und Ornella Gafus